Aktueller Posten: Kriegsopferversorgung und -fürsorge und gleichartige Leistungen

Haushaltsstelle: 241 - 24

Funktionen

Strukturieren Einnahmen und Ausgaben nach dem Aufgaben­gebiet bzw. Politikbereich, für den sie bestimmt sind.

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Tabellarische Übersicht

Betrag
in Tausend Euro
Posten
unterhalb von Steuern
Anteil
an Summe pos. Posten
DetailsErläuterungen und VermerkeAnmerkungen
492.030

Versorgungsbezüge für Berechtigte nach dem BVG

52,60%
230.875

Fürsorgerische Leistungen für Berechtigte nach dem BVG

24,68%
78.000

Erstattungen an Krankenkassen nach §§ 19 und 20 des Bundesversorgungsg...

8,34%
34.100

Versorgungsbezüge für Berechtigte nach dem OEG

3,65%
28.720

Heil- und Krankenbehandlung für Berechtigte nach dem OEG

3,07%
18.350

Heil- und Krankenbehandlung für Berechtigte nach dem BVG

1,96%
18.000

Fürsorgerische Leistungen für Berechtigte nach dem OEG

1,92%
14.550

Versorgungsbezüge für Berechtigte nach dem HHG, dem StrRehaG und VwReh...

1,56%
7.000

Heil- und Krankenbehandlung im Rahmen der Beschädigten- und Hinterblie...

0,75%
4.000

Heilbehandlung, Badekuren und Krankenbehandlung in versorgungseigenen ...

0,43%
3.800

Fürsorgerische Leistungen für Berechtigte nach dem HHG, dem StrRehaG u...

0,41%
3.400

Versorgungsbezüge für Berechtigte nach dem ZDG

0,36%
600

Heil- und Krankenbehandlung für Berechtigte nach dem HHG, dem StrRehaG...

0,06%
550

Kriegsopferfürsorgedarlehen und gleichartige Darlehen

0,06%
400

Heil- und Krankenbehandlung für Berechtigte nach dem ZDG

0,04%
350

Versorgungsleistungen aufgrund inter- und supranationaler Verträge und...

0,04%
300

Fürsorgerische Leistungen für Berechtigte nach dem ZDG

0,03%
250

Förderung des überregionalen Erfahrungsaustausches

0,03%
220

Durchführung der Versehrtenleibesübungen sowie Zuschüsse zur Förderung...

0,02%

Aktuelles zum Haushalt und Informationen rund um die Entstehung des Haushalts finden Sie auf unserem Themenschwerpunkt Bundeshaushalt

Erläuterungen des Bundesfinanzministers zum Nachtragshaushalt finden Sie im Video:
Bundestagsrede zum Nachtragshaushalt 2020

 

Klicken Sie auf die Kreise bzw. Segmente, um mehr über die Struktur des Bundeshaushalts zu erfahren.

Unter „Anleitung“ finden Sie weitere Hintergrundinformationen und Tipps zur Nutzung.

Erläuterungen zu Begriffen des Bundeshaushalts finden Sie im Glossar.

Ende Dezember 2019 wurde der Bundeshaushalt 2020 mit Ausgaben in Höhe von 362 Milliarden Euro im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Darin sind Mittel in Rekordhöhe für Investitionen in die Zukunfts- und Innovationsfähigkeit Deutschlands vorgesehen.

Um die Gesundheit der Bevölkerung sowie Beschäftigte und Unternehmen vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu schützen, ist am 27. März 2020 ein Nachtragshaushalt verkündet worden. Dieser enthält zusätzliche Ausgaben in Höhe von rd. 122,5 Milliarden Euro und Steuermindereinnahmen von 33,5 Milliarden Euro. Diese Belastungen müssen durch die Aufnahme von Krediten finanziert werden. Dass dadurch die nach der Schuldenregel zulässige Obergrenze der Verschuldung um fast 100 Milliarden Euro überschritten wird, ist in dieser außergewöhnlichen Notsituation zulässig.

Die offiziellen Dokumente zum Bundeshaushalt 2020 enthalten alle verbindlichen Daten inklusive Anmerkungen und Erläuterungen.

PDF-Download:
Nachtragshaushalt 2020
[PDF, 1.4 MB]
Bundeshaushalt 2020
[PDF, 31.4 MB]

Weitere Dokumente und alle dieser Anwendung zugrunde liegenden Daten finden Sie gesammelt im Download-Bereich.

Hinweise zur Vergleichbarkeit.

Vergleichbarkeit der Daten unterschiedlicher Haushaltsjahre


Der Bundeshaushalt wird für jedes Haushaltsjahr neu aufgestellt. Deshalb kann es beim Vergleich von zwei Haushaltsplänen Unterschiede in den Strukturen geben. So können zum Beispiel durch Wegfall oder Beendigung einer Maßnahme einzelne oder mehrere Titel entfallen oder im umgekehrten Fall neu ausgebracht werden. Auch Änderungen der Ressortzuständigkeiten oder neue haushaltstechnische Vorgaben können zu größeren Veränderungen innerhalb der Einzelpläne (z. B. Neuausbringung oder Umsetzung von Kapiteln) führen. Es kann deshalb dazu kommen, dass eine 1:1-Vergleichbarkeit auf Titelebene nicht in jedem Fall gewährleistet ist. So sind in den Haushaltsjahren 2013 bis 2016 schrittweise sämtliche Einzelpläne in eine neue Haushaltsstruktur überführt worden. Außerdem wurden z.B. in der aktuellen Legislaturperiode Ressortzuständigkeiten neu geordnet und der Etat der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in einen eigenen Einzelplan 21 überführt (vorher Kapitel 0613).

Vergleichbarkeit von Soll- und Istwerten


In dieser Anwendung können nun auch die Ist-Einnahmen und -Ausgaben aufgerufen und den Soll-Ansätzen des Haushaltsplans gegenübergestellt werden. Die Istwerte entstammen der Haushaltsrechnung des Bundes, die jährlich Anfang Juli für das vorangegangene Haushaltsjahr im Internet veröffentlicht wird. Bei einem Soll-Ist-Vergleich ist zu beachten, dass durch Ausgabereste und Vorgriffe sowie durch Regelungen des Haushaltsgesetzes oder Haushaltsvermerke (z. B. Deckungs- und Verstärkungsmöglichkeiten, Sperren, über-/außerplanmäßige Ausgaben) das Ist erheblich vom Soll abweichen und dieses teilweise auch überschreiten kann. Im Fall von außerplanmäßigen Ausgaben führt das z. B. sogar dazu, dass die Haushaltsrechnung Titel mit einem Ist ausweist, die im Haushaltsplan noch gar nicht vorgesehen waren.